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ROSA KLASSIK s.u.
Eine herrliche Auswahl von Salonliteratur
DAS GIBTS NUR EINMAL mehr >
Ein Abend mit den wunderbaren alten Liedern von "gestern".
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ROSA KLASSIK
Eine herrliche Auswahl von Salonliteratur
Klavierspiel nach dem Essen (Kurt Tucholsky, 1927)
Manchmal, nach dem Essen, setzt sich ein Gast oder eine Gästin hin und spielt etwas auf dem Pianino. Die Dame streift sich die Armbänder ab, der Herr zieht die Halshaut aus dem Kragen aber habt ihr schon einmal, ein einziges Mal, erlebt, dass euch diese Spiel Vergnügen und Freude gemacht hätte? Kuchen.
Sie "spielen vor", die Affen. Sie produzieren sich. Sie geben ein kleines Konzert. Sie machen etwas vor. Sie wollen angestaunt sein, bewundert, beglückwünscht. Die Mitgäste dürfen dabeisitzen, und das tun sie auch. Sie blicken gelangweilt zur Decke auf, verzweiflungsvoll an den Fußboden, sie bestarren ihre Nägel und sondern viel Innenleben ab. Nachher pritscheln sie diskret in den Handflächen...
Wie schön wäre das, wenn einer einmal, nur ein einziges Mal, so spielte:
Eine Erinnerung an Mozart; ein Stück Symphonie, die aus irgendeinem Grunde dem Freundeskreis ans Herz gewachsen ist, Erinnerung auch sie; ein altes spanisches Volkslied, auf einer Reise gehört, einen dummen Schlager, in Moll und in Dur; ein paar Töne aus malayischen Tempelgesängen und noch ein Häppchen Mozart. Und eine Arie. Und einen dunkelgebeizten Walzer von Chopin. (
)
Die von Kurt Tucholsky so treffened skizzierte "Musik als gesellschaftliches Ereignis" hat wesentlich zum Entstehen der Salonmusik beigetragen. Ursprünglich für die hausmusikalische Unterhaltung exklusiver Gesellschaftskreise bestimmt, wurde sie seit Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend als Trivialmusik gewertet. Effektvolle Stücke, Orchesterbearbeitungen und Opernpotpourris voller Virtuosität und Brillanz, aber auch lyrische und elegant-sentimentale Piecen sind für die Salonmusik charakteristisch.
Mit sehr viel Liebe und Charme und einer zusätzlichen Spur Ironie stellt ROSA KLASSIK hier eine Auswahl der Salonliteratur vor.
Jessica Blume Gesang
Cordula Hacke Klavier
Michele Fox Violine
Werner Dickel Violine
Samuel Lutzker Cello
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DAS GIBTS NUR EINMAL
Ein Abend mit den wunderbaren alten Liedern von "gestern".
Mit Liedern von Zarah Leander, Marlene Dietrich, aus dem deutschen Film und dem amerikanischen Musical. Gesungen und präsentiert von Naëmi Priegel und Jessica Blume, am Flügel Cordula Hacke.
Die drei Künstlerinnen lernten sich 2008 bei der Frankfurter Produktion von
"My Fair Lady" kennen. Naëmi Priegel, dort als Mrs. Higgins und Mrs. Pearce,
war in den 60er Jahren DIE Eliza an der Seite von Paul Hubschmid und hat
eine langjährige Bühnenkarriere an vielen großen Theatern vorzuweisen.
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