Programme – Übersicht

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Die Fledermaus - leicht gekürzt nach Johann Strauß  

von Sylvia Hoffman & Cordula Hacke 

 

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Die einen sterben, die anderen tanzen Walzer 

Eine Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs 

Eine MusikTextBild-Collage von Cordula Hacke

Dramaturgisch bearbeitet und inszeniert von der Film- und Fernsehregisseurin Sylvia Hoffman

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Rosa Klassik

Eine herrliche Auswahl von Salonliteratur 

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Das gibt's nur einmal

Ein Abend mit den wunderbaren Liedern von "gestern".

Mit Liedern von Zarah Leander, Marlene Dietrich, aus dem deutschen Film und dem amerikanischen Musical. 

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Die Fledermaus - leicht gekürzt nach Johann Strauß

von Sylvia Hoffman & Cordula Hacke 

 

Regie: Sylvia Hoffman

Musikalische Leitung: Cordula Hacke

Violine: Yumiko Noda 

Kontrabaß: Ichiro Noda

 

Schauspieler*innen und Sänger*innen u.a.: Carina Andersohn, Susanne Fröhlke, Susanne Willner, Raphael Koeb und Marcel Kucera 

 

Die Fledermaus ist eine höchst amüsante Verwechslungs-, Verkleidungs- und Verwirrungskomödie aus einer untergehenden und dennoch vergnügungssüchtigen Epoche, mit vielen Arien und Couplets, die schon Ohrwürmer waren, als es dieses Wort noch gar nicht gab: "Glücklich ist/wer vergisst/was doch nicht zu ändern ist ..."



Die Die einen sterben,

die anderen tanzen Walzer 

Eine Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs 

 

Eine MusikTextBild-Collage von Cordula Hacke

 

Dramaturgisch bearbeitet und inszeniert von der Film- und Fernsehregisseurin Sylvia Hoffman

 

Sylvia Hoffman Regie

Cordula Hacke Musikalische Leitung, Klavier

Yumiko Noda Violine

Ichiro Noda Kontrabaß

 

Das Jahr 1914 beginnt musikalisch mit der Walzerseligkeit Lehárs und den noch klassisch frechen Brettl Liedern von Schönberg. Bald jedoch wechselt mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs das zunächst Jubelnde allmählich zu zunehmend düsteren, sich auflösenden Klängen. Ebenso in der Literatur – hier führen die Texte von heiteren Morgenstern und Ringelnatz Gedichten und schwelgerischer Romantik über mahnende Worte von Thomas Mann, zu den brutalen Kriegsgedichten Emile Verhaerens und enden in einer dramatisierten Szene aus Tolstois Krieg und Frieden über die Sinn- und Hoffnungslosigkeit jedes Krieges.

 

 

 

 

 

 

Vorstellung im Wuppertaler Operhaus

am 6.4.2014 zur Eröffnung der Ausstellung MENSCHENSCHLACHTHAUS des

Von der Heydt Museums Wuppertal

 

 

Die Presse

(…) Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren wird 2014 auf vielfältige Weise ins Gedächtnis gerückt. Eine gleichermaßen bedrückende wie kulturell ansprechende Form der Annäherung an das komplexe Thema war jetzt im Altkönig-Stift zu sehen.(…) Mit Blick auf den Ausbruch dieses alles verzehrende Ringens vor 100 Jahren und in Erinnerung an die Opfer, an das Grauen und die Widersprüchlichkeiten im Wilhelminischen Kaiserreich haben Sylvia Hoffman und Cordula Hacke ein beeindruckendes Bühnenstück konzipiert.(…) (Taunuszeitung, Christian Preußer) Taunus-Zeitung online »

 

 

Cordula Hacke

Seit ihrem Musikstudium an den Musikhochschulen Köln, Toronto und Essen widmet sich Cordula Hacke in erster Linie der Klavierkammermusik, insbesondere der Lied- und Instrumentalbegleitung. Zu ihren Kammermusikpartnerinnen und -partnern zählen u.a. Solobläser und Streicher der New Yorker Philharmoniker, des Boston Symphony Orchestra, der Radiosinfonieorchester Stuttgart, Frankfurt, Freiburg und München, des Gewandhausorchesters Leipzig, der Royal Danish Opera, des Toronto Symphony Orchestra sowie namhafte Solisten, Sängerinnen und Sänger aus aller Welt.  Eine umfangreiche Diskographie dokumentiert ihr bisheriges Wirken. Im Bereich Musiktheater war sie Musikalische Leiterin verschiedenster Produktionen, wie z.B. Acht Frauen, My Fair Lady, Kleiner Mann, was nun?, Fisch zu viert, La Cage aux Folles (eigenes neues Arrangement). Cordula Hacke war außerdem offizielle Klavierbegleiterin u.a. des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, München, sowie des Deutschen Musikwettbewerbs, Berlin, und des Aeolus Wettbewerbs und wird 2014 beim 3. Nicolet Wettbewerb in Beijing/China ebenfalls offizielle Klavierpartnerin sein. Sie ist Vorsitzende der Jury des Internationalen Kuhlau Wettbewerbs in Uelzen und lehrt als Dozentin an der Robert Schumann Hochschule für Musik Düsseldorf.

 

 

Sylvia Hoffman

ist mit über 40 Hörspielen, 35 TV-Filmen (darunter 17 TATORT-Krimis), 4 Theaterstücken und 2 Opernlibretti eine der erfolgreichsten und anerkanntesten Regisseurinnen und Autorinnen in Deutschland. Zahlreichen Inszenierungen, von Molière bis Fassbinder an deutschsprachigen Bühnen, wird im August 2013 in Wien eines ihrer eigenen Stücke, die Komödie Der Quereinsteiger, unter eigener Regie folgen. Von 2010 bis 2013 war Sylvia Hoffman Künstlerische Leiterin des Volkstheaters Frankfurt am Main. Ihr Roman Kältetrainingerschien bei  Rowohlt. In Berlin geboren,  lebte sie an der Seite ihres Ehemannes, eines bekannten US-amerikanischen Journalisten, in Paris, Rom und Washington D.C. und ist Mutter von drei Kindern. 1966 gründete sie ein eigenes Theater in New York City. Mit Cordula Hacke arbeitete sie u.a. bei der musikalischen Fassung von Fisch zu viert(Saison 2012/2013, Volkstheater Frankfurt am Main) zusammen.

 


Rosa Klassik 

Eine herrliche Auswahl von Salonliteratur 

 

Jessica Blume Gesang 

Cordula Hacke Klavier 

Michele Fox Violine 

Werner Dickel Violine 

Samuel Lutzker Cello 

 

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Klavierspiel nach dem Essen (Kurt Tucholsky, 1927)

Manchmal, nach dem Essen, setzt sich ein Gast oder eine Gästin hin und spielt etwas auf dem Pianino. Die Dame streift sich die Armbänder ab, der Herr zieht die Halshaut aus dem Kragen – aber habt ihr schon einmal, ein einziges Mal, erlebt, dass euch diese Spiel Vergnügen und Freude gemacht hätte? Kuchen.

Sie "spielen vor", die Affen. Sie produzieren sich. Sie geben ein kleines Konzert. Sie machen etwas vor. Sie wollen angestaunt sein, bewundert, beglückwünscht. Die Mitgäste dürfen dabeisitzen, und das tun sie auch. Sie blicken gelangweilt zur Decke auf, verzweiflungsvoll an den Fußboden, sie bestarren ihre Nägel und sondern viel Innenleben ab. Nachher pritscheln sie diskret in den Handflächen...

Wie schön wäre das, wenn einer einmal, nur ein einziges Mal, so spielte: 

Eine Erinnerung an Mozart; ein Stück Symphonie, die aus irgendeinem Grunde dem Freundeskreis ans Herz gewachsen ist, Erinnerung auch sie; ein altes spanisches Volkslied, auf einer Reise gehört, einen dummen Schlager, in Moll und in Dur; ein paar Töne aus malayischen Tempelgesängen – und noch ein Häppchen Mozart. Und eine Arie. Und einen dunkelgebeizten Walzer von Chopin. (…)

 

Die von Kurt Tucholsky so treffend skizzierte "Musik als gesellschaftliches Ereignis" hat wesentlich zum Entstehen der Salonmusik beigetragen. Ursprünglich für die hausmusikalische Unterhaltung exklusiver Gesellschaftskreise bestimmt, wurde sie seit Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend als Trivialmusik gewertet. Effektvolle Stücke, Orchesterbearbeitungen und Opernpotpourris voller Virtuosität und Brillanz, aber auch lyrische und elegant-sentimentale Piecen sind für die Salonmusik charakteristisch. Mit sehr viel Liebe und Charme und einer zusätzlichen Spur Ironie stellt ROSA KLASSIK hier eine herrliche Auswahl der Salonliteratur vor. 

 


Das gibts nur einmal 

Ein Abend mit den wunderbaren Liedern von "gestern".

 

 Mit Liedern von Zarah Leander, Marlene Dietrich, aus dem deutschen Film und dem amerikanischen Musical. Gesungen und präsentiert von Naëmi Priegel und Jessica Blume, am Flügel Cordula Hacke.

 

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Die drei Künstlerinnen lernten sich 2008 bei der Frankfurter Produktion von "My Fair Lady" kennen. Naëmi Priegel, dort als Mrs. Higgins und Mrs. Pearce, war in den 60er Jahren DIE Eliza an der Seite von Paul Hubschmid und hat

eine langjährige Bühnenkarriere an vielen großen Theatern vorzuweisen.