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Die einen sterben, die anderen tanzen Walzer 

Eine Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs

Eine MusikTextBild-Collage von Cordula Hacke

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Dramaturgisch bearbeitet und inszeniert von der Film- und Fernsehregisseurin Sylvia Hoffman

Sylvia Hoffman Regie
Cordula Hacke Musikalische Leitung, Klavier
Yumiko Noda Violine
Ichiro Noda Kontrabaß

Das Jahr 1914 beginnt musikalisch mit der Walzerseligkeit Lehárs und den noch klassisch frechen Brettl Liedern von Schönberg. Bald jedoch wechselt mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs das zunächst Jubelnde allmählich zu zunehmend düsteren, sich auflösenden Klängen. Ebenso in der Literatur – hier führen die Texte von heiteren Morgenstern und Ringelnatz Gedichten und schwelgerischer Romantik über mahnende Worte von Thomas Mann, zu den brutalen Kriegsgedichten Emile Verhaerens und enden in einer dramatisierten Szene aus Tolstois Krieg und Frieden über die Sinn- und Hoffnungslosigkeit jedes Krieges.